DEL

Spaß an Legenden, dann drei Punkte gegen Schwenningen

Es wäre mehr drin gewesen, aber am Ende wären die Berliner Eisbären nach dem 3:2-Sieg nach Verlängerung am Freitagabend in Köln wohl auch mit Fünf-Punkte-Wochenende zufrieden.

„Wir haben in Köln einen Punkt liegenlassen“, ärgerte sich der Berlins Coach Jeff Tomlinson, dessen Team bei den Haien trotz einer Torschussbilanz von 53:27 bis kurz vor Schluss eine Niederlage gedroht hatte. Mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft haperte es folglich gewaltig. Zufrieden konnte Tomlinson nur sein, weil „wir mit einer kämpferischen Leistung das Spiel noch umgedreht haben“.

Die drei Punkte, die zu einem erfolgreichen Wochenende noch fehlen, müssten heute (16.30 Uhr, O2 World) gegen die Schwenninger Wild Wings geholt werden. Ein Gegner, „der mit sehr viel Selbstvertrauen“ antreten wird, glaubt Tomlinson. Schwenningen besiegte am Freitag Krefeld mit 3:2, liegt in der Tabelle mit 17 Punkten nur einen Zähler hinter den Eisbären und hat in dieser Saison auch schon mit einem Sieg gegen den souveränen Tabellenführer Adler Mannheim überrascht.

Bevor es für Tomlinsons Männer um DEL-Punkte gehen wird, empfangen bereits um 12 Uhr Sven Felskis Eisbären Allstars, in denen Altvordere wie Thomas Graul, Nico Pyka, Lenz Funk jr., Guido Hiller, Mark Jooris, Peter John Lee, Richard Zemlicka, Jens Ziesche und auch Steffen Ziesche zu sehen sein werden, ein Team russischer Legenden. Angemeldet haben sich unter anderen Alexej Jaschinn und als Trainer Sergej Makarow, 56, der zu seinen aktiven Zeiten ganze Generationen von Verteidigern schwindlig spielte, sieben Mal Weltmeister und zweimal Olympiasieger wurde. Seine Nummer 24 wird wie Felskis Nummer 11 bei den Eisbären bei ZSKA Moskau nie wieder vergeben.