Eishockey

Eisbären verlieren in Notbesetzung ihr letztes Gruppenspiel

Die Eisbären Berlin haben sich erhobenen Hauptes von der Champions Hockey League verabschiedet.

Im letzten Gruppenspiel der Vorrunde unterlagen die Berliner in einer Notbesetzung beim tschechischen PSG Zlin mit 2:4 (0:1, 1:0, 1:3). Den Rückstand durch Michal Popelka (13. Minute) glich Travis James Mulock (36.) für die Eisbären aus. Nachdem im Schlussdurchgang Ondrej Vesely (45.) und Roman Vlach (49.) Zlin mit 3:1 in Führung brachten, kamen die Eisbären durch Henry Haase (50.) noch einmal zum Anschluss. Vlachs zweiter Treffer (52.) hatten die kräftemäßig abbauenden Berliner aber nichts mehr entgegenzusetzen.

Die Eisbären, die bereits vor der Partie keine Chance mehr auf das Weiterkommen hatte, mussten gleich acht Spieler ersetzen. Neben den Verletzten Mark Bell, Florian Busch, Matthew Foy, Laurin Braun, Jonas Schlenker und Vincent Schlenker fehlten auch der nicht spielberechtigte Antti Miettinen sowie Darin Olver, dessen Frau ein Kind erwartet. Trainer Jeff Tomlinson musste die beiden Verteidiger Constantin Braun und Kai Wissmann sogar im Angriff aufbieten. Foy fällt zudem mindestens sechs Wochen aus. Er zog sich am Sonntag gegen Düsseldorf einen Rippenbruch zu.