Eishockey

Eisbären stehen gegen Stockholm gehörig unter Druck

Als die Spieler sich zum Abschluss dehnten, fasste der Trainer noch einmal die zurückliegende Trainingstage zusammen.

„Gute Woche“, schickte er in die Runde. Jeff Tomlinson war zufrieden mit dem Pensum, dass die Spieler des EHC Eisbären abgeliefert hatten. Für die Aufgabe der Berliner in der Champions Hockey League am Wochenende fühlt sich der Coach offenbar gut vorbereitet.

Zunächst müssen die Eisbären am Freitag bei Djurgarden Stockholm antreten (20.05 Uhr, Sport1), zwei Tage später erfolgt das Rückspiel in Berlin (14.35 Uhr, O2 World und Laola1.tv). Nach dem Wochenende dürfte klar sein, ob es für den EHC in der Champions League noch um etwas geht oder ob die Gruppenphase schon die Endstation ist. Zwei Niederlagen in den ersten beiden Partien gegen Zlin und in Fribourg haben die Berliner unter Druck gesetzt.

Doch die Eindrücke der Mannschaft stimmen den Trainer zuversichtlich. „Wir hatten gute Diskussionen, gutes Tempo, die Konzentration war gut. Die Pässe und Kombinationen haben uns Trainern Spaß gemacht“, so Tomlinson. Stürmer Florian Busch sieht vor allem in der Defensive einen großen Unterschied zu den ersten beiden Partien. „In den letzten 14 Tagen hat sich viel getan, wir mussten besser stehen“, so der Angreifer.

Djurgarden ist Aufsteiger in die erste schwedische Liga, Tomlinson ist besonders die Ausgeglichenheit der Reihen aufgefallen. „Bei denen ist es sehr schwer, einen Unterschied zwischen der ersten und vierten Reihe auszumachen“, so der Trainer, der seiner Mannschaft vor allem ein gutes Positionsspiel als Zielstellung mit auf den Weg gegeben hat.