Champions League

FC Bayern fordert Manchester City, BVB trifft Arsenal

Erneut deutsch-englische Wochen in der Königsklasse

Déjà-vu für Bayern München, Borussia Dortmund, den FC Schalke und Bayer Leverkusen. Auf dem langen Weg nach Berlin treffen die deutschen Vertreter in der Champions League in der Gruppenphase alte Bekannte. Die Bayern treffen wie in Vorsaison auf Englands Meister Manchester City und ZSKA Moskau, der BVB wie im Vorjahr auf den FC Arsenal und Schalke wie in der vergangenen Spielzeit auf den FC Chelsea.

Bayern München erwischte eine Gruppe, in der sich das Starensemble von Trainer Pep Guardiola nicht zu sicher fühlen darf. Der zweimalige Champions-League-Gewinner wurde in die Gruppe E gelost, ManCity und ZSKA Moskau sowie der AS Rom komplettieren als unberechenbare Gegner das Feld. Bayerns neuer Abwehr-Star Mehdi Benatia, gerade vom AS Rom geholt, trifft somit auf seinen ehemaligen Klub: „Ich bin total glücklich. Ich hatte mir sehr gewünscht, dass wir auf den AS Rom treffen und ich dort meine Freunde wiedersehe.“ Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer: „Die Gruppe ist hochattraktiv, sehr schwierig. Wir müssen direkt da sein, das ist gut für uns.“

Die Auslosung im Grimaldi Forum ergab für Vizemeister Dortmund als Gegner den FC Arsenal mit seinen Weltmeistern Lukas Podolski, Mesut Özil und Per Mertesacker, dazu kommen Galatasaray Istanbul und der RSC Anderlecht. „Willkommen Arsenal. Zum dritten Mal in Folge“, sagte BVB-Verteidiger Neven Subotic. Dortmunds Kapitän Mats Hummels freut sich auf „Galatasaray und Anderlecht, das sind neue, interessante Gegner. Arsenal gehört für uns quasi zur Champions-League-Grundausstattung. Wir erwarten von uns das Weiterkommen.“

FC Schalke trifft in der Gruppe G auf den FC Chelsea, Sporting Lissabon und NK Maribor. Sportvorstand Horst Heldt sagte: „Mit Chelsea haben wir noch eine Rechnung offen. Im letzten Jahr haben wir beide Spiele verloren. Chelsea ist sicherlich der Gruppen-Favorit. Unser Ziel ist es, den zweiten Platz zu erreichen.“

Ronaldo Europas Spieler des Jahres

Leverkusen muss sich mit Benfica Lissabon auseinandersetzen, mit Zenit St. Petersburg sowie dem AS Monaco. „Es wird schwierig, sich zu qualifizieren“, sagte Sportchef Rudi Völler. „Wir wollen wie im letzten Jahr ins Achtelfinale.“

Der erste Spieltag in der Gruppenphase, in der die Klubs bis zu 20 Millionen Euro verdienen können, findet am 16./17. September statt. Abgeschlossen wird die Vorrunde am 9./10. Dezember. Das Finale steigt am 6. Juni kommenden Jahres im Berliner Olympiastadion.

Cristiano Ronaldo von Real Madrid ist zum zweiten Mal nach 2008 Europas Fußballer des Jahres. Der Portugiese setzte sich in der Wahl gegen die Bayern-Profis Manuel Neuer und Arjen Robben durch. Bei den Frauen erhielt Nadine Keßler, 26, vom VfL Wolfsburg die Trophäe. Die deutsche Nationalspielerin gewann vor ihren Teamkolleginnen Martina Müller und Nilla Fischer.