Aktion

„Berlin fliegt“ soll Nachahmer in aller Welt bekommen

Zum vierten Mal findet am Sonnabend vor dem Brandenburger Tor die Springer-Gala „Berlin fliegt“ (14 Uhr) statt.

Stark besetzte Teams aus den USA, Frankreich, Russland und Deutschland ermitteln ihren Sieger in den Disziplinen Stabhochsprung (Männer) und Weitsprung (Frauen und Männer). Für die Gastgeber springen Malaika Mihambo, Christian Reif (beide Weit) und Karsten Dilla (Stab). Die siegreiche Nation erhält 24.000 Euro Prämie.

Geht es nach den Plänen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), könnte aus diesem beim Publikum sehr beliebten Wettkampf schon bald eine weltweite Serie unter dem Namen „Fly the World“ werden. Verhandlungen mit Shanghai und New York laufen nach Angaben von Frank Lebert, dem Geschäftsführer der Deutschen Leichtathletik Marketing GmbH, vielversprechend. Der DLV will weiter versuchen, mit neuen Formaten die Sportart auch für ein neues Publikum attraktiver zu machen. „Wir sind auf gutem Wege“, sagt Lebert, „es gibt keinen Reformstau“, fügte er mit Blick auf jüngste Kritik am DLV hinzu. Weitere Kandidaten für „Fly the World“ sind demnach Moskau, Paris und London.