WM-Bilanz

Silber und Bronze komplettieren den Erfolg des Dressurteams

Helen Langehanenberg und Kristina Sprehe kämpften bei der Siegerehrung mit den Tränen und winkten mit ihren Blumensträußen ins Publikum.

Mit den Plätzen zwei und drei hatten die Dressur-Reiterinnen bei der WM in Caen/Frankreich die deutsche Bilanz nach dem Team-Gold am Vortag verbessert und den Frust um den Ausfall von Teamkollegin Isabell Werth wegen ihres verletzten Pferdes endgültig vertrieben.

Die Freude kannte keine Grenzen, auch wenn wieder mal kein Weg an der überragenden Charlotte Dujardin vorbeiführte. „Ich weiß auch nicht, wann ich sie mal schlage. Aber ich werde nicht aufgeben“, versprach Langehanenberg, die mit 84,482 Prozent der Britin (86,482) nah auf den Fersen war. „Am Freitag in der Kür werde ich noch mehr Risiko gehen. Vielleicht klappt es dann“, sagte die 32-Jährige. Sprehe konnte ihr Glück kaum fassen: „Ich bin sehr stolz.“