Titelerfolg

Motorboot: Sohn Kay folgt Vater Udo als Europameister

Der Wechsel ist geglückt. In seinem ersten EM-Jahr holte der Brandenburger Kay Kaschube beim Finale der kontinentalen Meisterschaft in Grünau gleich den Titel.

Damit trat der 31-Jährige in die Fußstapfen seines Vaters, dem 5-fachen Europameister Udo Kaschube, 54, der im vergangenen Jahr ebenfalls in Grünau bei den bis zu 170 PS starken Formel-1000-Booten zum Europameister gekürt wurde. 2014 haben Junior und Senior die Schwerpunkte getauscht. Kay war in der EM unterwegs, Udo kämpft, momentan an Position zwei, in der deutschen Meisterschaft um den Titel.

„Wir haben ein Boot, wechseln uns ab. Dabei wird in der Regel lediglich meine Startnummer 16 gegen Vaters 14 getauscht“, sagte der neue Europameister nach dem vierten und entscheidenden Rennen auf der als schwierig geltenden Grünauer Meisterschaftsstrecke – und stieß mit seinem Vater mit einem Gläschen Sekt an. Dabei hatte das Wochenende für Kay mit einem technischen Ausfall begonnen. „Das war ärgerlich, aber am Ende zum Glück nicht entscheidend“, so der Prozess-Ingenieur aus Mittenwalde.

In der Klasse ADAC-Masters war der Lette Nikita Lijcs vor knapp 3000 Zuschauern der Mann des Wochenendes. Die beiden Berliner Mike Szymura und Uwe Brettschneider standen in den drei Durchgängen aber dreimal (zweimal Szymura, einmal Brettschneider) mit auf dem Siegertreppchen.