Golf

Kaymer bei der PGA-Championship vom Pech verfolgt

Rory McIlroy ist auf dem besten Weg, das vierte Major-Turnier in seiner Karriere zu gewinnen, Martin Kaymer hingegen muss bei der 96. PGA Championship in Louisville/Kentucky vielleicht schon zur Halbzeit die Koffer packen.

Der Weltrangliste-Erste McIlroy unterstrich am zweiten Tag auf dem Valhalla Golf Club seine Dominanz mit einer 67er-Runde und blieb vier Schläge unter Platzstandard. Während der Nordire mit einem Gesamtergebnis von neun unter Par als Führender ins Klubhaus kam, wurde das drittletzte Loch seinem deutschen Konkurrenten zum Verhängnis.

Auf der Par5-Bahn landete sein Golfball zweimal im Wasser. Kaymer spielte ein Double-Bogey und hatte letztlich auf seiner Scorekarte ein Tagesresultat von 74 Schlägen stehen – drei über Par. Seine 144 Gesamtschläge werden wohl nicht reichen, um den Cut zu schaffen, der bei 142 liegt. „Die Putts waren eigentlich nicht schlecht, nur es wollte einfach nichts fallen. Das ist extrem frustrierend, vor allem wenn Rory neben dir so viel reinmacht“, sagte Kaymer.

Nachdem zu Turnierbeginn die Bedingungen optimal gewesen waren, hatte Dauerregen am zweiten Tag zunächst für eine Verzögerung von knapp einer Stunde gesorgt. „Der Kurs ist ziemlich nass, der Ball rollte kaum noch, sobald er den Boden berührte. Durch den Regen war es vor allem bei den Abschlägen schwer, den Ball zu kontrollieren“, sagte McIlroy. Der Nordire spielte trotz der schwierigen, äußeren Umstände gutes Golf – unter anderem gelang ihm ein Eagle.