Fehlstart

Ausgerechnet Sylvestr erlöst Nürnberg gegen seinen Ex-Klub

Jakub Sylvestr hat Absteiger 1. FC Nürnberg vor einem Fehlstart in die 2. Fußball-Bundesliga bewahrt.

Der Zugang von Erzgebirge Aue erzielte den entscheidenden Treffer (69.) beim 1:0 (0:0) gegen seinen Ex-Klub, für den er von 2012 bis 2014 gespielt hatte. Nürnberg vermied damit vor dem Franken-Derby bei Greuther Fürth am 11. August einen frühzeitigen Rückschlag.

37.116 Zuschauer zog das erste Nürnberger Zweitliga-Spiel seit 1897 Tagen ins Frankenstadion beim Pflichtspiel-Debüt des neuen Trainers Valerien Ismael an. Der Aufstiegsfavorit, in dessen Startelf in Sylvestr, Cristian Ramirez, Robert Koch, Niklas Füllkrug, Jan Polak und Alessandro Schöpf gleich sechs Neuverpflichtungen standen, tat sich gegen gut gestaffelte Sachsen lange schwer. Nürnberg dominierte zwar das Spiel, war aber lediglich durch den agilen Sylvestr gefährlich. Von dessen Sturmpartner Tomas Pekhart war indes wenig zu sehen.

So war es schließlich eine Einzelleistung von Sylvestr, die zum 1:0 führte. Der 25 Jahre alte Slowake marschierte nach einem Zuspiel des eingewechselten Peniel Mlapa, ebenfalls ein Zugang, durch Aues Hintermannschaft und ließ Keeper Martin Männel keine Chance. In der Folge hätte Nürnberg erhöhen können, vor allem der vom FC Bayern II geholte Schöpf machte viel Dampf.