Kriminalität

FBI setzt Zocker wegen illegaler WM-Wetten fest

Wegen verbotener Wetten auf Spiele der Fußball-WM in Brasilien mit einem Gesamtvolumen von umgerechnet über einer Viertelmilliarde Euro hat die US-Bundespolizei FBI bei einer Razzia in Las Vegas acht Personen aus Asien verhaftet.

Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf den Ermittlungsbericht des zuständigen Gerichtes im US-Spielerparadies. Die bereits vier Tage vor WM-Ende vorgenommenen Festnahmen erfolgten wegen des Verdachtes des illegalen Glückspiels in einem Umfang von insgesamt gut 261 Millionen Euro. Möglicherweise kommen auch noch Anklagen wegen Geldwäsche hinzu. Hinweise auf Manipulationen von WM-Spielen liegen den FBI-Ermittlern bislang laut Spiegel allerdings nicht vor. Die Zocker-Gruppe betrieb die WM-Wetten im großen Stil. In drei eigens im Spieler-Eldorado angemieteten Villen in der Nähe des berühmten Caesars-Palace-Hotels stellten die Fahnder aufwendige Technik sicher. Außerdem war ein Spielsalon in der Nobelherberge für das Syndikat reserviert. Die Zocker platzierten hauptsächlich Live-Wetten bei Buchmachern auf ihrem Heimatkontinent.