Bundesligasaison

Guardiola will keine Ausreden hören, aber noch einen Torwart

Keine weiteren neuen Stars, keine optimale Vorbereitung – Pep Guardiola hofft vor seiner zweiten Saison beim FC Bayern München auf weltmeisterlichen Schwung.

„Sie kommen als Weltmeister zurück, das ist viel besser. Sie sind zufriedener mit ihrer Karriere, für ihre Zukunft. Das werden sie nie vergessen und ich bin sehr zufrieden für sie“, geriet der spanische Starcoach ins Schwärmen. Auf die WM-Helden des Rekordmeisters muss Guardiola aber noch bis zum Ende der USA-Reise, die am kommenden Mittwoch beginnt, warten. Das Vorbereitungsturnier am Wochenende in Hamburg werden die Münchner mit einem Rumpfteam bestreiten.

Jammern bringt nichts – zumal Guardiola in seiner Zeit beim FC Barcelona als Champions-League-Sieger nach der WM 2010 auch gute Erinnerungen an eine Post-Turniersaison hat. „Wir müssen uns an die Situation anpassen. Ich will keine Ausreden oder Klagen.“ Auch mit Blick auf die turnierbedingte Personalsituation analysierten die Münchner Meistermacher ihren Kader, der die Stammspieler-Abgänge von Toni Kroos (Real Madrid) und Mario Mandzukic (Atletico Madrid) zu verzeichnen hat. Weitere Zugänge nach denen von Juan Bernat, Robert Lewandowski und Sebastian Rode sind für Sportvorstand Matthias Sammer nicht ausgeschlossen.

Doch Guardiola („Ich bin sehr zufrieden mit den Spielern“) möchte lediglich noch einen Torwart hinter Welttorhüter Manuel Neuer und neben Reservist Tom Starke.