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Deutschlands WM-Finals

3:2 gegen Ungarn 1954 Vor dem „Wunder von Bern“ hatte Trainer Sepp Herberger in der Vorrunde 3:8 gegen die seit 1950 ungeschlagenen Ungarn verloren. Im Finale wurde dann ein 0:2-Rückstand gedreht, Helmut Rahn schoss in der 84. Minute das 3:2.

2:4 n.V. gegen England 1966 Der sowjetische Linienrichter Bachramow erkannte den Schuss von Hurst an die Lattenunterkante in der 101. Minute als Treffer an. Uwe Seeler verließ nach dem „Wembley-Tor“ mit gesenktem Kopf das Fußball-Mekka.

2:1 gegen die Niederlande 1974 In der 1. Minute foulte Uli Hoeneß Cruyff, Neeskens verwandelte den Elfmeter. Als Hölzenbein (23.) fiel, gab Referee Taylor wieder Strafstoß. Breitner glich aus. Die Entscheidung fiel in der 43. Minute. Gerd Müller traf aus der Drehung zum 2:1. Der „Bomber der Nation“ machte danach Schluss.

1:3 gegen Italien 1982 Jupp Derwalls Glücksritter hatten keine Chance, obwohl Toni Schumacher sogar einen Elfmeter von Cabrini parierte. Rossi, Tardelli und Altobelli schossen noch ein 3:0 heraus, ehe Breitner verkürzte.

2:3 gegen Argentinien 1986 Vor 114.800 Zuschauern im Aztekenstadion führte ein Fehler von Torwart Schumacher zum 0:1 durch Brown. Valdano erhöhte. Doch Rummenigge und Völler glichen aus. Als dann ein heißes Herz den kühlen Kopf ersetzte, kam der Konter. Maradona spielte einen Traumpass, Burruchaga traf.

1:0 gegen Argentinien 1990 Gegen die durch vier Ausfälle geschwächten Argentinier musste ein umstrittener Elfmeter herhalten: Brehme verwandelte fünf Minuten vor Schluss. Maradona war in Tränen aufgelöst, Beckenbauer auch als Trainer Champion.

0:2 gegen Brasilien 2002 Michael Ballack fehlte wegen Gelbsperre, Oliver Kahn ließ nach 67 Minuten Rivaldos Schuss abprallen, Ronaldo reagierte am schnellsten und schob den Ball zum 1:0 ein. Zwölf Minuten später machte erneut „El Fenomeno“ alles klar.