Motorsport

Hamilton giftet gegen Rosberg: „Er ist kein echter Deutscher“

Lewis Hamilton hat im Psycho-Duell mit Nico Rosberg um den Formel-1-Titel erneut zur Verbal-Attacke ausgeholt.

Kurz vor dem Grand Prix in Hockenheim sprach der Brite seinem Mercedes-Kollegen das Heimrecht ab. Rosberg sei ja gar kein echter Deutscher, so Hamilton. „Um ehrlich zu sein, war Nico nie in Deutschland, also ist es nicht sein Heimrennen“, zitierten ihn britische Medien. Damit droht im angespannten Binnenklima beim aktuellen Branchenführer eine weitere Krise zwischen den beiden Silberpfeil-Piloten.

Nur mühsam hatten die einstigen Kart-Kumpels nach einem Eklat in Monaco wieder einen Burgfrieden geschlossen. Im Rausch seines Silverstone-Sieges setzte Hamilton nun die nächste Spitze gegen Rosberg. Der WM-Führende wurde in Wiesbaden geboren, wuchs aber in Monte Carlo auf. Sein Vater ist der finnische Ex-Weltmeister Keke Rosberg, seine Mutter ist Deutsche. „Er ist deutsch-finnisch-monegassisch oder so etwas“, so Hamilton, der selbst seit einiger Zeit im selben Appartementhaus wie Rosberg in Monte Carlo lebt, über seinen Stallgefährten. Er begründete seine Aussagen mit Eindrücken aus der gemeinsamen Kart-Zeit. „Er hat sich nie neben eine deutsche Fahne gestellt, nicht einmal“, sagte Hamilton. Stattdessen habe Rosberg sich bei den Fahrerparaden stets neben der Flagge von Monaco positioniert.