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Deutschland: Giftstoffe in den Fan-Schminkstiften ++ Sponsor sorgt sich um Korruptionsvorwürfe ++ Niederlande: Robben warnt: Nicht zu weit vorausschauen ++ Fifa: Europäer schwächeln, Blatter fühlt sich bestätigt ++ Gefühlsausbruch: Iraner feiern in Salvador „brasilianische Freiheit“ ++ Einmischung: Kameruns Präsident ordnet „Untersuchung“ an ++ Fernseh-Tipp: Tennis aus Wimbledon am WM-fußballfreien Tag

Giftstoffe in den Fan-Schminkstiften

Nach dem Fund von gesundheitsgefährdenden Stoffen in Fan-Schminkstiften werden die Untersuchungen ausgeweitet. Das erklärte das baden-württembergische Verbraucherschutzministerium. Einen Tag zuvor hatte die Behörde mitgeteilt, dass sich in 14 von 14 Proben der Kosmetikartikel in den Farben schwarz-rot-gold verbotene oder nicht deklarierte Stoffe fanden. In neun von 14 Proben wurde der Farbstoff Lackrot gefunden, der im Verdacht steht, Krebs zu erregen.

Sponsor sorgt sich um Korruptionsvorwürfe

Die anhaltenden Spekulationen über Korruptionsfälle im Weltverband haben beim deutschen Fifa-Sponsor Adidas für eine kritische Sicht auf die internen Vorgänge gesorgt. Er sehe einiges an Verbesserungspotenzial, sagte Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer in der „Bild“.

Robben warnt: Nicht zu weit vorausschauen

Arjen Robben hat seine Kollegen davor gewarnt, über das Achtelfinale gegen Mexiko hinauszuschauen. Bei einem Sieg würde im Viertelfinale in Costa Rica oder Griechenland warten. „Ein etwas schlechterer Tag, ein kleiner Fehler, eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters kann auf einmal bedeuten, dass du nach Hause fährst, ohne dass du selbst etwas dafür kannst“, sagte der Bayern-Profi.

Europäer schwächeln, Blatter fühlt sich bestätigt

Fifa-Präsident Joseph Blatter monierte, es könne nicht sein, dass Europa und Südamerika auf ihrem Status beharrten, die Mehrzahl der Teilnehmer zu stellen. Die Globalisierung müsse „endlich ernst genommen werden“ und Afrika und Asien „den Status erhalten, den sie verdient haben“. Dass Afrika und Asien ebenfalls schwächeln, ficht ihn nicht an.

Iraner feiern in Salvador „brasilianische Freiheit“

Kein Alkohol, Stadionverbot und Schleierzwang für Frauen – doch in Brasilien genießen die iranischen Fans ein Stück „Freiheit“. Trotz der 1:3-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina war die Stimmung gut. Die Zeitung „O Globo“ zeigt ein Foto von unverschleierten Frauen, vermutlich Exil-Iranerinnen, die in roten Hot Pants und weißen Trikots ihre Elf anfeuerten.

Kameruns Präsident ordnet „Untersuchung“ an

Kameruns Präsident Paul Biya hat nach dem frühen Aus der Mannschaft von Trainer Volker Finke eine „Untersuchung“ durch seinen Premierminister angeordnet. Ziel sei es, die „Gründe für das unrühmliche Abschneiden der „unzähmbaren Löwen“ innerhalb eines Monats vorzulegen. Davon könnte auch der Job von Coach Finke betroffen sein. Kamerun hatte alle drei Spiele verloren.

Tennis aus Wimbledon am WM-fußballfreien Tag

Sport1 12.30 Uhr : Motorrad, Großer Preis der Niederlande in Assen: Qualifikation Moto3, Qualifikation MotoGP, Qualifikation Moto2. Sky 12.30 Uhr: Tennis in Wimbledon, 5. Tag.