Fußball

„Wie ein unheilbar kranker Patient“: Pressestimmen zu Englands Pleite

England, „The Guardian“: Suarez schießt England an den Abgrund. Nach vier Jahren der Planung ist Englands WM-Teilnahme nach nur fünf Tagen enträtselt. Das bleibende Bild wird das von Luis Suarez sein, auf dem Boden liegend mit Tränen der Freude nach seinen Toren, die dem Team von Roy Hodgson den Weg nach Hause aufzeigen. Es ist das erste Mal, dass England die ersten beiden Spiele bei einer WM verliert.

„The Sun“: Wir sind durch!! Wenn Italien zweimal gewinnt und Rooney gegen Costa Rica zwei oder noch mehr Tore schießt. Also weine nicht, Kai! (Rooneys Sohn - d.Red.).

„Daily Mail“: Schlampig, eingeschüchtert, verängstigt. England kommt mit Weltmeisterschaften einfach nicht klar. Außerstande mit der Hitze fertigzuwerden, verlieren sie wie ein unheilbar kranker Patient. Netter Kerl, falscher Mann: Hodgson vor dem Aus nach diesem heillosen Durcheinander. Das war noch schlimmer als die 1:4-Pleite gegen die Deutschen vor vier Jahren.

„Daily Mirror“: Versagen. Es gibt keine andere Beschreibung dafür. Es ist Englands schlechteste WM-Leistung der Geschichte. Sorry Roy, das ist Müll.

Uruguay, „El País“ : Seine Majestät Luis IX, König des uruguayischen Fußballs, schießt Uruguay mit zwei Toren zum Sieg und lässt die Hoffnungen der Celeste weiter leben.

Japan, „Japan Times“: Japans WM-Chancen sinken nach dem Unentschieden gegen zehn Griechen. Japan kann seinen Ein-Mann-Vorteil nicht nutzen und muss sich mit einem 0:0 begnügen.

Griechenland, „Eleftheros Typos“: Griechenland kann nicht gewinnen. Im Finale der Gruppe C geht es für die Blau-Weißen gegen Kolumbien um alles.