Rund um die WM

WM-Fieber

Rund um den WM-Trainingsplatz der deutschen Mannschaft in Santo André sind zum Schutz des Teams auch Schlangenjäger einer brasilianischen Spezialeinheit im Einsatz. Weil für den extra angelegten Trainingsplatz ein Stück Dschungel gerodet werden musste, könnten sich immer noch giftige Reptilien auf den Trainingsplatz verirren. Gesucht wird vor allem die Jararaca-Schlange, die sogenannte Lanzenotter, die zur Unterfamilie der Grubenottern gehört.

Nordkorea hat zur WM eine Reihe von Briefmarken herausgebracht. Ein Bogen und drei Einzelmarken des Briefmarkenamts zeigen Abbilder von Fußballspielern, die dribbeln und rutschen, wie die Staatsmedien berichteten. Im Zentrum des Bogens sei eine Briefmarke mit dem Abbild eines Spielers zu sehen, der einen Fußball und den WM-Pokal trage. Im oberen Teil der Briefmarken stünden die Worte: „FIFA World Cup Brazil 2014“ in Englisch und Koreanisch.

Tiefkühlpizza: Jeder redet von der Hitze und Luftfeuchtigkeit in Manaus. Doch der Regen in der Amazonas-Metropole kann mindestens genau so unangenehm wie heftig sein. Da hilft eine Regenjacke oder ein Regenschirm. Gerade läuft eine etwas gewöhnungsbedürftige Aktion an einer Tankstelle: Wer einen Regenschirm kauft, bekommt eine Tiefkühlpizza dazu. Mit dem Schirm kann der Kunde dann versuchen, die Pizza-Pappe vor dem Durchweichen zu schützen.

Trost: Der ehemalige Schwergewichtsboxer Nikolai Valuev hat Russlands Torwart Igor Akinfejew nach dessen Fehler beim 1:1 gegen Südkorea Mut zugesprochen. „Ich bin sicher, dass Dich im nächsten Spiel die Wut stärker macht und Du unser Tor wieder sicher schützt“, sagte der frühere Weltmeister und jetzige Parlamentsabgeordnete in einer Video-Botschaft. Akinfejew hatte durch einen Patzer das 0:1 gegen Südkorea verschuldet. Russland trifft am Sonntag auf Belgien.

Spray: Wenn es nach Naldo vom Bundesligisten VfL Wolfsburg ginge, müsste das bei Freistößen in Brasilien ab und an von den WM-Schiedsrichtern benutzte Spray auch in Deutschland zum Einsatz kommen. „Als Freistoß-Schütze kann ich dazu nur sagen: Bitte sofort in der Bundesliga einführen! Dann steht die Mauer endlich dort, wo sie hingehört – und ich habe es leichter“, schrieb der gebürtige Brasilianer in einem Gastkommentar für die „Kreiszeitung Syke“.