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WM 2014

Frankreich: Ärzte-Streit: Ribéry verteidigt Müller-Wohlfahrt ++ Deutschland: Serbe Mazic pfeift das Auftaktspiel gegen Portugal ++ Deutschland: Angela Merkel reist für 23 Stunden nach Brasilien ++ Belgien: Schrecksekunde für De Bruyne im Training ++ Brasilien: Ministerin kritisiert überzogenen Polizeieinsatz ++ Ordnungskräfte in Salvador verhaften elf Demonstranten ++ Fernseh-Tipp: Ansichten zur WM im bewährten Doppelpass

Ärzte-Streit: Ribéry verteidigt Müller-Wohlfahrt

Der verletzte Nationalspieler Franck Ribéry hat sich im eskalierten Ärzte-Streit auf die Seite von Bayern Münchens Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt gestellt. Die Vorwürfe gegen ihn seien „unfair“. Auf Müller-Wohlfahrt, der auch Arzt der deutschen Nationalmannschaft ist, „lasse ich überhaupt nichts kommen“, sagte der 31-Jährige. Behauptungen des französischen Mannschaftsarztes Franck Le Gall, Ribéry habe Angst vor Spritzen, wies der Bayern-Profi ebenfalls klar zurück: „Das ist Unsinn. Ich habe keine Angst vor Spritzen.“

Serbe Mazic pfeift das Auftaktspiel gegen Portugal

Milorad Mazic aus Serbien pfeift das deutsche Vorrundenspiel am Montag gegen Portugal. Der 41-Jährige war vergangenen September auch beim deutschen WM-Qualifikationsspiel in München gegen Österreich im Einsatz. Die WM in Brasilien ist das erste große Turnier des Direktors einer Fleischfabrik.

Angela Merkel reist für 23 Stunden nach Brasilien

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird heute Abend zu einem Kurzbesuch in Brasilien erwartet. Zum Auftakt des 23-stündigen Aufenthaltes wird sie zunächst in Brasilia mit Präsidentin Dilma Rousseff zusammentreffen. Anschließend fliegt sie nach Salvador, wo sie am Montag das WM-Auftaktspiel der DFB-Elf gegen Portugal verfolgen will (18 Uhr MESZ). In Salvador steht zudem ein Besuch des Benediktinerklosters Sao Bento auf dem Programm.

Schrecksekunde für De Bruyne im Training

Mittelfeldspieler Kevin De Bruyne musste das Training der Roten Teufel in Mogi das Cruzes abbrechen. Nach einem Schlag auf den rechten Knöchel humpelte der Profi des VfL Wolfsburg mit einem Eispack am Sprunggelenk vom Rasen. Zuvor war bereits Stürmer Divock Origi behandelt worden und nicht mehr auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Für Belgien beginnt die WM am Dienstag mit dem Spiel gegen Algerien.

Ministerin kritisiert überzogenen Polizeieinsatz

Brasiliens Menschenrechtsministerin Ideli Salvatti bezeichnete das Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten beim WM-Auftakt in Sao Paulo als „unnötig“ und „unangemessen“. Sie bezog sich auf einen Filmclip und Fotos, die im Internet und brasilianischen Zeitungen kursierte. Es zeigt einen Jugendlichen, der von drei Beamten festgehalten wird, während ein vierter ihm aus fünf Zentimeter Entfernung Pfefferspray in ein Auge sprüht. „Wir werden alle nötigen Schritte ergreifen, damit sich ein Ereignis solcher Art nicht wiederholt“, sagte Salvatti.

Ordnungskräfte in Salvador verhaften elf Demonstranten

Am Rande des Spiels zwischen Spanien und den Niederlanden (1:5) nahm die Polizei am Freitag bei einer Anti-WM-Demonstration in Salvador da Bahia elf Menschen fest und setzte auch Tränengas ein. Die Militärpolizei begründete das Vorgehen mit Vandalismus, ohne genaue Angaben zu machen. Einige der Demonstranten sollen aber Steine auf parkende und fahrende Autos geworfen haben.

Ansichten zur WM im bewährten Doppelpass

Sport1 11 Uhr: Fußball, WM-Doppelpass. 13 Uhr: Motorrad, MotoGP, Großer Preis von Katalonien. 15 Uhr: Hockey-WM, Finale, Männer. 17 Uhr: Basketball, BBL-Finale, Bayern München–Alba. Eurosport 8.45 Uhr: Motorsport, 24 Stunden von Le Mans. Sky 19 Uhr: Golf, US Open. ZDF 18 Uhr: Fußball-WM, Schweiz–Ecuador, 21 Uhr: Frankreich–Honduras, 0 Uhr: Argentinien–Bosnien-Herzegowina.