Verletzung

Wieder die Schulter: Haas bangt um seinen Start in Wimbledon

Noch klammert sich Tommy Haas an die Hoffnung auf einen weiteren Auftritt auf dem so geliebten Heiligen Rasen in Wimbledon.

Noch mochte der Routinier das Wort Absage für das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres nicht in den Mund nehmen. Noch will er trotz seiner maladen Schulter weiter alles versuchen. Doch die 15. Teilnahme des 36-Jährigen im Süden Londons ist mehr als fraglich.

„Ich hoffe auf ein Wunder“, sagte Haas, als er seinen Rückzug vom Rasen-Turnier in Halle/Westfalen mit traurigem Blick verkünden musste. „Die Schulter gibt mir nicht die Chance, Tennis zu spielen. Ich habe hier in Halle alles probiert, aber es ist zwecklos“, erklärte er.

Die Schulter plagt ihn zu oft. Bevor ihn bei den French Open ein stechender Schmerz zur Aufgabe gegen den Esten Jürgen Zopp zwang, musste er sein Viertelfinale in Rom vorzeitig abbrechen. Auch bei den Australian Open spielte er seine erste Partie nicht zu Ende. „Jetzt wieder so einen Rückschlag hinnehmen zu müssen, ist sicherlich mit das Schwierigste“, gab Haas in Halle zu, „gerade auch zu dem Zeitpunkt, wo ich angelangt bin, in meinem Alter.“ Eines hat der Altmeister schon mehrfach betont: Bei einer erneuten Operation wäre Schluss. In den nächsten Tagen oder Wochen wisse er mehr, meinte Haas.