Eishockey

Los Angeles Kings mit Rekord ins Stanley-Cup-Finale

Nachdem sich US-Milliardär Philip F. Anschutz diesmal nicht über den Titelgewinn des ihm gehörenden EHC Eisbären in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) freuen konnte, nimmt die Saison für ihn doch noch eine erfreuliche Wendung.

Sein Klub aus der nordamerikanischen NHL, die Los Angeles Kings, entthronten Meister Chicago Blackhawks und stehen zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren im Stanley-Cup-Finale. Die Kalifornier, 2012 erstmals in der Vereinsgeschichte NHL-Champion, gewannen das entscheidende siebte Halbfinale in Chicago mit 5:4 nach Verlängerung. Durch den 4:3-Erfolg in der „Best of seven“-Serie spielen die Kings ab Mittwoch gegen New York Rangers um den Titel.

Alec Martinez (66.) erzielte den Siegtreffer für Los Angeles, das im Entscheidungsspiel dreimal zurück lag. „Wir haben uns in dieser Saison so oft zurückgekämpft, auch im Play-off. Deshalb haben wir uns gesagt: Warum nicht auch heute?“, so Stürmer Justin Williams: „Es war eine Teamleistung.“ Nebenbei stellten die Kings zwei Rekorde auf. Auch die beiden Serien zuvor gegen San Jose und Anaheim wurden jeweils im siebten Spiel auswärts gewonnen. Zum ersten Mal spielte damit ein Team alle 21 möglichen Partien in den ersten drei Runden. In der Finalserie haben die Kalifornier zunächst Heimrecht und würden Spiel sieben ebenso zu Hause bestreiten.