Play-off-Finalspiel

Spandaus Wasserballer sind wieder die Nummer eins im Land

Der Schlusspfiff war kaum verklungen, da lag Manager Peter Röhle schon im Wasser. Sekunden zuvor stand fest: Spandaus Wasserballer sind wieder die Nummer eins im Land.

7:5 (3:2, 2:0, 0:2, 2:1) hatten die Berliner das entscheidende Play-off-Finalspiel gegen Titelverteidiger ASC Duisburg gewonnen. Der 33. Meistertitel seit 1979 war perfekt.

Für Vereinspräsident Hagen Stamm waren die vier Viertel in der Schwimmhalle Schöneberg durchaus eine nervliche Strapaze. „Nach dem wir 5:2 geführt hatten, haben wir Duisburg wieder stark gemacht. Das darf nicht passieren“, so der ehemalige Weltklasse-Center. Stamm weiter: „Am Ende haben wir mit Krampf gesiegt. Aber wenn man sich die ganze Saison anschaut, waren wir das beste Team. Und ich gewinne lieber mit Krampf als nach einer tollen Partie zu verlieren.

Dem Team steht eine Zäsur bevor. Marc Politze, 36, und Fabian Schroetdter, 31, beendeten ihre Karriere mit dem Finale, wurden von Stamm verabschiedet. Und der Rekordmeister benötigt einen neuen Trainer. Vom ungarischen Coach Andras Gyöngyösi hatte man sich mitten in der Saison getrennt. „Mein Dank gilt Peter Röhle. Er hat das Risiko auf sich genommen neben seiner Arbeit bei der Polizei und seinem Manager-Job im Verein das Team zu trainieren“, sagte Stamm, der „noch im Juni“ einen neuen Übungsleiter präsentieren will.