Namensänderung

Senatoren fordern neuen Namen für die Redskins

49 der 100 US-Senatoren haben sich einer Kampagne von amerikanischen Ureinwohnern angeschlossen, die eine Namensänderung der Washington Redskins aus der Football-Profiliga NFL anstrebt.

Der aktuelle Name Redskins (deutsch: „Rothäute“) ist nach Ansicht der Antragsteller rassistisch.

Die Senatoren forderten NFL-Commissioner Roger Goodell in einem Brief zu einem ähnlich rigorosen Handeln auf, wie es die Basketball-Profiliga NBA Ende April im Rassismus-Skandal um Teambesitzer Donald Sterling von den Los Angeles Clippers vorgelebt hat. Der 80-Jährige hatte sich diskriminierend gegenüber Schwarzen geäußert und wurde von der NBA binnen weniger Tage auf Lebenszeit gesperrt sowie mit 2,5 Millionen Dollar Strafe belegt. „Das Football-Team aus Washington steht auf der falschen Seite der Geschichte. Welche Botschaft besteht darin, Verunglimpfungen gegen Afro-Amerikaner zu bestrafen, und gleichzeitig Verunglimpfungen gegen amerikanische Ureinwohner zu tolerieren? Wir fordern die NFL zu einer Namensänderung auf“, hieß es in dem Schreiben.