In Kraft

Paris und Manchester akzeptieren Uefa-Strafe

Die gegen insgesamt neun Vereine verhängten Strafen der Europäischen Fußball-Union (Uefa) wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play sind mit der Unterschrift unter die angebotenen Vergleiche nun in Kraft getreten.

Damit akzeptierten mit Manchester City und Paris St. Germain auch die Meister aus England und Frankreich eine Geldstrafe in Höhe von jeweils 60 Millionen Euro, die Beschränkung der Spielerkader für die Königsklasse auf 21 Profis sowie einen strengen Finanzplan bis 2016 (Manchester) und 2017 (Paris). Erst bei weiteren Verstößen droht ein Ausschluss aus der Champions League.

Zahlen müssen die prominenten Klubs jedoch nicht direkt, die Strafen speisen sich aus Einnahmen aus den europäischen Wettbewerben, beginnend mit der Saison 2013/14. Sollten die Vereine wieder nach den Uefa-Regeln wirtschaften, werden 40 Millionen Euro zurückgezahlt.

„Unter normalen Umständen“, heißt es in einer Stellungnahme, hätte sich City durch jede Instanz gekämpft – das wäre aber nicht im Interesse „der Fans, Partner und kommerziellen Tätigkeiten“.