Wirtschaftlichkeit

Bundesliga verweigert HSV Handball Lizenz für die nächste Saison

Champions-League-Sieger HSV Handball erhält für die kommende Saison in der Bundesliga keine Lizenz.

Dies gab die Handball-Bundesliga (HBL) bekannt und begründete die Verweigerung damit, dass der Klub seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht nachweisen konnte. Der HSV kann und will gegen den Entschluss aber Beschwerde einlegen. „Wir geben nicht auf“, sagte HSV-Geschäftsführer Holger Liekefett. Alle anderen 17 Erstligisten, darunter auch die Füchse Berlin, bekamen ihre Lizenz, teilweise unter Auflagen.

„Der HSV ist ein Klub mit unheimlicher Strahlkraft und ein wichtiges Mitglied der Bundesliga. Aber am Ende des Tages sind die Regeln für alle gleich“, sagte HBL-Geschäftsführer Holger Kaiser. Die Liga stehe zwar in ständigem Kontakt zur Klubspitze der Hamburger. „Doch Gespräche helfen nicht, nur belastbare Unterlagen. Der Verein muss nachweisen, dass er den letzten Spieltag der kommenden Saison sportlich und wirtschaftlich erreichen kann“, so Kaiser. Nach dem Rückzug des Mäzens Andreas Rudolph fehle der Liquiditätsnachweis sowohl für die aktuelle Spielzeit als auch für die kommende. Die Spieler warten noch immer auf ihre April-Gehälter.