Handball

Überragender Igropulo wirft die Füchse in Wetzlar zum Sieg

Das Motto hatte Bob Hanning klar formuliert: „Wir wollen kein Risiko eingehen“, hatte der Geschäftsführer der Füchse Berlin vorher erklärt.

Mit Blick auf die Endrunde um den EHF-Pokal am kommenden Wochenende in Berlin war die Bundesliga-Partie am Sonntag bei der HSG Wetzlar nur eine lästige Pflicht. Die Rückraumspieler Bartlomiej Jaszka und Iker Romero (beide Schulterprobleme) blieben ebenso in Berlin wie Paul Drux, der zwischen Spielen bei den Profis, in der A-Jugend und Abiturprüfungen eine Pause erhielt. Dennoch siegten die Füchse mit 25:24 (15:14). Beste Werfer waren Konstantin Igropulo (sieben Tore) und Sven-Sören Christophersen (sechs).

Schnell lagen die Berliner mit bis zu vier Toren in Rückstand. 8:12 hieß es nach 22 Minuten, aber dann legte das Berliner Handballteam eine Aufholjagd hin. 7:2 Tore lautete die Serie, die Christophersen mit der Halbzeitsirene zum 15:14 abschloss. Immer wieder nahm Trainer Dagur Sigurdsson in der Offensive Petr Stochl aus dem Tor und setzte einen zusätzlichen Feldspieler ein.

Nach der Pause führten die Füchse erst 17:15 , lagen dann jedoch 22:24 zurück. Aber die Berliner kämpften weiter und wurden doch noch belohnt. Acht Sekunden vor Ende gelang dem überragenden Igropulo der Siegtreffer.