RB Leipzig wehrt sich gegen DFL-Auflagen

Wenn RB Leipzig heute gegen Absteiger Saarbrücken (13.30 Uhr/MDR) so viele Punkte holt wie Verfolger Darmstadt 98 beim SV Wehen Wiesbaden, ist der erste direkte Durchmarsch durch die 3. Fußball-Liga perfekt.

Erstmals wird die Arena für ein Ligaspiel ausverkauft sein. „Die Zuschauerentwicklung ist eine Sensation. Das zeigt, wie die Stadt und die Bevölkerung hinter dem Verein stehen“, sagte Sportdirektor Ralf Rangnick.

Überlagert wird die Vorfreude beim vom Getränkekonzern Red Bull geförderten Klub von der Diskussion um die Zweitliga-Lizenzerteilung durch die Deutsche Fußball-Liga (DFL). Es wurden zu hohe Hürden für neue Mitglieder moniert, und zu große Abhängigkeit vom Geldgeber. Rangnick deutete nun Kompromissbereitschaft an. „Wenn die DFL will, dass wir das Logo ändern, dann werden wir das tun. Es ist nicht wichtig, was auf dem Trikot steht, sondern was drin ist“, sagte er. Trotzdem hat der Verein vor dem Spiel des Jahres fristgerecht Beschwerde gegen den ersten Lizenzentscheid der DFL eingelegt – auch um sich notfalls gerichtlich wehren zu können.