Best of five

Volleys hoffen auf Rekordbesuch im dritten Finalspiel

In einem Punkt gehen die Gedanken gerade ganz weit zurück.

„In der vergangenen Saison haben wir beim dritten Finalspiel mit 8553 Zuschauern einen neuen Rekord aufgestellt“, sagt Mark Lebedew, der Trainer der Berlin Volleys. Am Sonnabend ist es erneut soweit, drittes Finalspiel, derselbe Gegner. „Vielleicht werden es diesmal sogar 8554“, hofft der Australier vor der Partie gegen Herausforderer VfB Friedrichshafen (19.30 Uhr, Max-Schmeling-Halle).

In der „Best of five“-Serie steht es 1:1, der nächste Erfolg ist besonders wichtig. Die große Kulisse kann dabei ein entscheidender Faktor werden. „Diese Atmosphäre hilft ungemein und kann so manche Reserven in einem mobilisieren“, sagt Mittelblocker Felix Fischer. In den vorangegangenen beiden Spielen ging es sehr eng zu, es war „wie eine Begegnung zwischen zwei Schwergewichtsboxern, bei der es in der Mitte des Rings zu einem offenen Schlagabtausch kommt. Beide Mannschaften holen das Beste aus sich heraus, da gibt es kein Weglaufen. Alle verfolgen das gleiche Ziel und kämpfen hart dafür“, so der Trainer. Beste Bedingungen also für einen Rekord.