Handball

Füchse wollen gegen Hlohovec schönen Handball zeigen

Eine Niederlage gegen Sporta Hlohovec am Sonntag im letzten Gruppenspiel des EHF-Pokals in der Schmeling-Halle (17.15 Uhr) würde nichts ändern.

Berlins Handball-Füchse sind bereits nach dem 25:25 im französischen Chambéry am vergangenen Wochenende für die Finalrunde in eigener Halle am 17. und 18. Mai qualifiziert. Dennoch erwartet Coach Dagur Sigurdsson, dass jeder in seinem Team „volle Pulle“ geht.

„Wir wollen unsere Heimspiele gewinnen, werden die Partie sehr ernst nehmen“, sagt der Berliner Trainer, zumal sein Team in dieser Saison in Europa noch ungeschlagen ist. Es käme nicht in Frage, „ein Spiel wegzuschenken“. Es ist das 15. Spiel in acht Wochen, rechnet der Isländer vor, „und wir haben viele Verletzte, müssen versuchen, durch die Spiele zu kommen“. Er werde auch wieder junge Spieler einsetzen.

Wie am vergangenen Donnerstag im Bundesligaspiel beim HSV Handball (32:39), als ihm HSV-Präsident Andreas Rudolph im Nachhinein „Unsportlichkeit“ vorgeworfen hatte, weil die vier A-Jugendlichen Oliver Milde, Jaron Siewert, Jonas Thümmler und Fabian Wiede zeitweise gleichzeitig auf dem Feld eingesetzt worden waren.

Das Hinspiel in Slowenien hatten die Füchse Mitte Februar 33:27 gewonnen. Jetzt wünsche sich Manager Bob Hanning, dass seine Mannschaft gegen die Slowaken „den Fans einfach ein schönes Handballspiel zeig1“. Sieg inklusive, versteht sich.