Eishockey

Eisbär Rankel verpasst WM nach Schulter-OP

Für Eisbären-Kapitän André Rankel folgt nach dem bitteren Aus im Pre-Play-off in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) noch eine bittere Verlängerung.

Der 28-Jährige erlitt in der dritten Partie gegen den ERC Ingolstadt einen Labrumabriss in der rechten Schulter und brach sich in dem Spiel zudem noch den kleinen Finger der rechten Hand. „Zur Behebung des Schadens ist eine Operation an der Schulter notwendig“, sagt der Berliner Mannschaftsarzt Dr. Jens Ziesche. Der Fingerbruch wird dagegen konservativ behandelt. Der Eingriff soll in den kommenden zwei Wochen vollzogen werden. Damit wird Rankel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in der weißrussischen Hauptstadt Minsk (9. bis 25. Mai) fehlen. Bei normalem Heilungsverlauf soll Rankel, der bis zum überraschenden Ausscheiden des DEL-Rekordmeisters in 33 Spielen 33 Scorerpunkte erzielte, am ersten Teamtraining der Eisbären zur neuen Saison Ende Juli teilnehmen können. Bereits in der Saison 2007/08 hatte Rankel etwas mehr als die Hälfte der Spielzeit aufgrund der gleichen Verletzung verpasst.