Champions League

Zenits neuer Trainer übernimmt erst nach dem Dortmund-Spiel

Nur eine Riesen-Blamage und höchste Heimniederlage der Europacup-Geschichte seit 50 Jahren könnte Borussia Dortmund den Sprung ins Viertelfinale der Champions League vermasseln.

Allerdings mahnen die BVB-Bosse trotz des 4:2 im Hinspiel bei Zenit St. Petersburg zur allergrößten Vorsicht. „Wir brauchen erneut eine Topleistung“, appelliert Sportdirektor Michael Zorc vor dem zweiten Duell mit dem russischen Fußball-Vizemeister am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky und ZDF) und nach dem 1:2 vier Tage zuvor gegen Mönchengladbach in der Bundesliga.

„Wir sind noch nicht durch. Und wenn wir so spielen wie gegen Gladbach, ist ohnehin noch nichts entschieden, wir müssen aufpassen“, sagt Torjäger Robert Lewandowski. Sechs Treffer erzielte der erfolgreichste Europacup-Schütze des BVB (18 Tore) bereits in der laufenden Saison in der Königsklasse, allein zwei im Hinspiel. Erstmals seit 16 Jahren könnte der BVB zum zweiten Mal in Serie das Viertelfinale der Champions League erreichen.

Doch Zenit hat sich noch nicht aufgegeben. „Wir haben eine geringe Chance, wenn Dortmund es uns in den ersten sechs Minuten ähnlich leicht machen würde, wie wir es vor drei Wochen getan haben“, sagt der deutsche Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer. Der hatte in den letzten Tagen jedoch andere Baustellen zu beackern. Luciano Spalletti, Trainer im Hinspiel, musste vor zwei Wochen gehen. Interimscoach Sergej Semak folgt bei den Russen, die nur eines der vergangenen sieben Ligaspiele gewannen, ab Donnerstag der Portugiese André Villas-Boas.