Biathlon

Aufholjagd der deutschen Skijäger wird nicht belohnt

Beeindruckende Aufholjagd, aber wieder kein Podest: Die deutschen Biathleten sind trotz starker Leistungen auch zum Abschluss des Weltcups im finnischen Kontiolahti am Stockerl vorbeigelaufen.

Bei teilweise böigem Wind verbesserten sich die DSV-Skijäger in den Verfolgungsrennen am Sonntag noch einmal erheblich – wegen der schlechten Ausgangssituationen war der siebte Platz von Benedikt Doll (Breitnau) aber das Höchste der Gefühle. Die deutschen Frauen erlebten hingegen einen rabenschwarzen Tag und schafften es nicht unter die besten 20.

Doll war unterdessen von seinem „genialen Rennen aus dem Lehrbuch“ und dem „geilen Wettkampf“ so richtig angetan. Mit einem großen Rückstand hatten der 23-Jährige und seine Teamkollegen die 12,5 km in Angriff genommen. In einer wahren Windlotterie kämpften sich die Deutschen aber mit dem nötigen Quäntchen Glück nach vorne und lieferten durch Doll, Simon Schempp (Uhingen/9.) und Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/12.) vor allem mannschaftlich ein überzeugendes Resultat. Es siegte der Norweger Johannes Thingnes Bö.

Beste DSV-Athletin in einem abermals enttäuschenden Frauen-Team war Vanessa Hinz (Schliersee), die sich vom 40. auf den 24. Platz verbesserte. Lokalmatadorin Kaisa Mäkäräinen holte wie Bö den dritten Sieg in dieser Woche.