Motorsport

Vettels Team in Not: Fristverlängerung für Motorenbau abgelehnt

Der Umstieg auf die neuen Turbomotoren in der Formel 1 macht Dauersieger Red Bull, und damit auch dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel, zu schaffen.

Nach Informationen des Fachmagazins „Auto, Motor und Sport“ bat die Truppe im Zusammenspiel mit Hersteller Renault sogar um eine Fristverlängerung, was die Konstruktion und die Einsatzmodalitäten der künftigen Triebwerke anbelangt. Vergeblich.

Künftige Triebsätze von Mercedes, Ferrari aber auch Renault mussten bis Mitternacht jeweils in ihrer geltenden Konfiguration beim Weltverband Fia abgegeben werden. Renault-Präsident Carlos Ghosn soll versucht haben, Fia-Chef Jean Todt zu erweichen. Bis zum Ende der Saison sind nur noch Modifikationen erlaubt, die die Zuverlässigkeit verbessern, die Kosten senken oder der Sicherheit dienen. Eingriffe zur Leistungssteigerung sind verboten.

Bei den momentanen Testfahrten in Bahrain gab es einen Red-Bull-Lichtblick am zweiten Tag. Vettels neuer Teamkollege Daniel Ricciardo (Australien) konnte endlich richtig Gas geben und schaffte die drittbeste Zeit. Das erste Saisonrennen ist am 16. März in Melbourne.