Fußball

Auch in der Bundesliga kann Frankfurt den BVB nicht stoppen

Am Ende seines Arbeitstages gab es lautstarke Ovationen. Als Pierre-Emerick Aubameyang in der 71. Minute ausgewechselt wurde, erhoben sich die Dortmunder Zuschauer applaudierend und johlend von ihren Sitzen.

Wie schon beim Pokalsieg (1:0) am Dienstag in Frankfurt war der Borussia-Angreifer auch beim 4:0 (2:0) im Bundesliga-Spiel gegen den selben Gegner der umjubelte Matchwinner.

Mit seinen Saisontreffern 12 und 13 ebnete er vor 80.100 Zuschauern den Weg zum ersten Heimsieg des BVB seit dem 1. November, sehr zur Freude von Trainer Jürgen Klopp: „Tolles Fußballspiel, tolle Mentalität. Alle Tore sind zu einem perfekten Zeitpunkt gefallen. Das geht nicht besser.“

Der zu Saisonbeginn für 14 Millionen Euro verpflichtete Aubameyang erwies sich für die Borussia einmal mehr als Erfolgsgarant. Nur knapp hinter seinem kongenialen Mitstreiter Robert Lewandowksi (47.), der per Foulelfmeter zum 3:0 traf, und dem Berliner Ramos (jeweils 14 Treffer) rangiert der Gabuner (13) in der Bundesliga-Torjägerliste auf Platz drei.

Es passte zu einem versöhnlichen BVB-Nachmittag, dass neben Aubameyang und Robert Lewandowski (47.) auch Zugang Milos Jojic 17 Sekunden nach seiner Einwechslung und mit seinem ersten Ballkontakt traf (67.). Mehr noch als beim 1:0 im Pokal-Viertelfinale am Dienstag erwies sich der BVB als das schlagkräftigere Team. Allerdings hatte Gäste-Coach Armin Veh mit Blick auf das kommende Woche anstehende Keller-Duell mit Bremen auf Carlos Zambrano und Sebastian Rode verzichtet.

Mit ähnlicher Taktik war er bereits vor zwei Wochen in das Spitzenspiel beim FC Bayern (0:5) gegangen. „In der Bundesliga gibt es eine zu große Kluft zwischen einigen Spitzenklubs und den Teams, die um den Klassenverbleib kämpfen“, kommentierte Veh die kräftesparende Maßnahme. Seine „B-Elf“ war dem Druck und der Konterstärke der Borussia nicht gewachsen.