Basketball

Serie gerissen: Nach 17 Siegen verliert Alba in Straßburg

Jetzt hat es Alba Berlin doch erwischt: In der Zwischenrunde des Eurocups verlor der Basketball-Bundesligist am Dienstagabend beim französischen Club SIG Straßburg mit 75:78 (37:37).

Die erste Niederlage seit dem 8. Dezember 2013 (69:73 in Bamberg) und nach 17 gewonnenen Partien bleibt für die Berliner jedoch ohne Folgen. Als bereits feststehender Sieger der Gruppe N war Alba schon vor der Partie für das Achtelfinale qualifiziert. Albas Coach Sasa Obradovic gab ehrlich zu: „Straßburg hat den Sieg verdient.“

Ohne den verletzten Center Leon Radosevic (Sprunggelenksverletzung) erwischten die Berliner einen katastrophalen Start. Nach einem 1:15-Rückstand arbeitete sich das Team von Obradovic jedoch mit aggressiver Verteidigung ins Spiel zurück. Dank variablem Offensivspiel übernahm Berlin Mitte des zweiten Viertels erstmals die Führung – beim Stand von 37:37 ging es in die Halbzeit.

Nach der Pause startete Alba mit einem 8:0-Lauf. Straßburg fand gegen konzentriert agierende Berliner zunächst wenig Lösungen, konnte acht Minuten vor dem Ende aber die Führung zurückerobern. Bester Werfer bei den Berlinern war Reggie Redding (18 Punkte), David Logan und Levon Kendall (je 13) trafen ebenfalls zweistellig. Auffälligster Spieler bei den Gastgebern war Louis Campbell mit 13 Punkten und sieben Assists. Das nächste Spiel bestreitet Alba am Sonnabend (20 Uhr) beim Bundesliga-Konkurrenten Phoenix Hagen.