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Rekordjäger Björndalen

Spitze In der ewigen Rangliste der Olympischen Winterspiele führt noch der Norweger Björn Dählie. Der Langläufer, der 2001 seine Karriere beendet hat, gewann zwischen 1992 und 1998 bei drei Olympischen Spielen achtmal Gold und viermal Silber. Dem heute 46-Jährigen ist sein nur sechs Jahre jüngerer Landsmann Ole Einar Björndalen am dichtesten auf den Fersen. Er kommt auf siebenmal Gold, viermal Silber und einmal Bronze, gewonnen von 1998 bis heute.

Chance Allerdings ist Björndalen ja noch aktiv. Und – wie sein Sieg im Sprint am Sonnabend zeigte – in Topform. Gelingt ihm am Montag (Verfolgung), am Donnerstag (20 Kilometer Einzel), am 16. Februar (Massenstart), am 19. Februar (Mixed-Staffel) oder am 22. Februar (Männer-Staffel) der Gewinn einer weiteren Goldmedaille, zieht er an Dählie vorbei. Schon jetzt hat er gemeinsam mit seinem Landsmann die meisten, nämlich zwölf Medaillen gewonnen.

Zukunft Auf die Frage, ob er nach Sotschi weitermacht, antwortete Björndalen verschmitzt: „Wenn Oslo die Olympischen Spiele 2022 bekommt, will ich dabei sein.“ Um hinzuzufügen: „Aber nicht als Biathlet.“ So oder so, da ist sich zumindest Björn Dählie sicher: „Ole Einar wird meine Rekorde nur so zerbröseln.“