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Regel 11: Abseits

Anfänge Abseits wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts geregelt, als noch nicht einmal die Maße der Tore festgelegt waren. Im Laufe der Zeit wurde das Abseits immer wieder geändert. Die Regel 11 der Fußball-Regeln des DFB behandelt die Abseitsstellung und lautet:

Abseitsstellung „Die Abseitsstellung eines Spielers stellt an sich noch kein Vergehen dar. Ein Spieler befindet sich in einer Abseitsstellung, wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Gegenspieler. Ein Spieler befindet sich nicht in einer Abseitsstellung in seiner eigenen Spielfeldhälfte oder auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Gegenspieler oder auf gleicher Höhe mit den beiden letzten Gegenspielern.“

Vergehen „Ein Spieler wird nur dann für seine Abseitsstellung bestraft, wenn er nach Ansicht des Schiedsrichters zum Zeitpunkt, zu dem der Ball von einem Mitspieler berührt oder gespielt wird, aktiv am Spielgeschehen teilnimmt, indem er ins Spiel eingreift, oder einen Gegner beeinflusst, oder aus seiner Position einen Vorteil zieht.“

Kein Vergehen „Kein Abseits liegt vor, wenn ein Spieler den Ball direkt erhält nach einem Abstoß, einem Einwurf, einem Eckstoß.“

Sanktionen „Entscheidet der Schiedsrichter auf Abseits, spricht er dem gegnerischen Team einen indirekten Freistoß an der Stelle zu, an der sich das Vergehen ereignete"