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Prämien: Sportler bekommen für Goldmedaille 20.000 Euro ++ Slopestyle: Parcours wird nach schwerem Sturz entschärft ++ Menschenrechte: Amnesty International nimmt IOC-Chef Bach in die Pflicht ++ Kulturprogramm: Singende Babuschki und Kosaken für die Gäste

Sportler bekommen für Goldmedaille 20.000 Euro

Deutschlands Topsportler können sich in Sotschi auf höhere Prämien freuen. Für den Gewinn einer Goldmedaille erhalten sie 20.000 statt wie bisher 15.000 Euro, teilte die Stiftung Deutsche Sporthilfe mit. Silber und Bronze werden mit 15.000 beziehungsweise 10.000 Euro honoriert. Die Sotschi-Starter kommen zuerst in den Genuss dieser Prämienerhöhung, die künftig für alle Olympischen Spiele und auch für die Paralympics gelten wird. Die Behindertensportler sind damit bei den Prämien erstmals gleichgestellt.

Parcours wird nach schwerem Sturz entschärft

Nach dem schweren Sturz eines Snowboarders wird die Slopestyle-Strecke etwas entschärft. Norwegens Medaillenkandidat Torstein Horgmo brach sich bei dem Unfall das Schlüsselbein und wird nicht starten können. Der 23-jährige Horgmo, Nummer drei der Weltrangliste, war auf der Strecke von Rosa Khutor zu Fall gekommen. Die olympische Premiere der Slopestyler beginnt am Donnerstag mit der Qualifikation.

Amnesty International nimmt IOC-Chef Bach in die Pflicht

Amnesty International hat Thomas Bach in seiner neuen Rolle als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in die Pflicht genommen. „Es muss dringend mehr als bisher auf die Einhaltung der Menschenrechte geachtet werden“, sagte Emile Affolter, Sprecher der Menschenrechtsorganisation. Amnesty erwartet von dem 60-jährigen Bach, dass bei zukünftigen Bewerbungen die Einhaltung der Grundrechte vorher schriftlich fixiert wird.

Singende Babuschki und Kosaken für die Gäste

Mit singenden Großmüttern – bekannt als Buranowskije Babuschki –, einem Kosakenchor, mit klassischer Musik und Ballett will Russland die Gäste in Sotschi unterhalten. Mehr als 5000 Künstler aus 70 Regionen des Riesenreiches treten bei den kulturellen Spielen auf, wie Anna Pissarskaja vom Organisationskomitee sagte. Es werde viel Folklore für Gäste geben, darunter etwa Lesginka-Tänze nordkaukasischer Ensembles.