Eishockey

Eisbären wollen gegen Krefeld besser verteidigen

Vielleicht hilft es dem EHC Eisbären.

Daniel Pietta von den Krefeld Pinguinen, mit 16 Toren und 32 Vorlagen bester deutscher Stürmer der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), muss wegen einer Knieverletzung passen. Die Top-Sturmreihe der DEL, deren Mitglieder Pietta, Adam Courchaine und Kevin Clarke die ersten drei Plätze der Scorerliste belegen, ist damit gesprengt. Das könnte die Angriffswucht der Krefelder hemmen. Kein schlechter Zeitpunkt, da die Eisbären den Tabellendritten am Sonntag in Berlin empfangen (17.45 Uhr, O2 World und ServusTV).

Nach dem 4:7 am Freitag gegen Tabellenführer Hamburg Freezers steht der Tabellenelfte noch mehr unter Druck, der Rückstand auf Play-off-Platz zehn ist auf vier Punkte angewachsen. Die Mannschaft wirkt äußerst fragil, 22 Gegentore gab es in den vergangenen vier Spielen, die allesamt verloren wurden. „Man sieht, dass der Wurm drin ist“, sagt Stürmer Daniel Weiß.

Positiv stimmt immerhin, dass der letzte Sieg ausgerechnet vor zwei Wochen bei den Krefeldern gelang (7:3). Allerdings muss der Titelverteidiger dringend seine Defensivarbeit stabilisieren, um den Erfolg wiederholen zu können. „Wir lassen zu viele Schüsse und Nachschüsse zu, wir müssen unseren Job erledigen. Das sind Dinge, die man mit acht Jahren lernt, aber wir machen sie nicht“, so Angreifer Travis Mulock. Zudem fordert Trainer Jeff Tomlinson mehr Effizienz im Angriff.