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Neuer Ausrüster bringt den Füchsen 500.000 Euro

Silvio Heinevetter brachte es auf den Punkt. „Das Wichtigste ist, dass die Schuhe gut passen“, sagte der Torhüter der Füchse Berlin und lachte, „naja, und dann kann ich die Klamotten auch noch gut in der Freizeit anziehen.“

Seit 2011 schon hat die deutsche Nummer eins einen Ausrüstervertrag mit dem Sportartikelhersteller Hummel, ab Sommer wird dann die gesamte Mannschaft des Handball-Bundesligisten mit neuen Trikots auflaufen. Der Hauptstadtklub schloss mit Hummel einen Dreijahresvertrag ab, der ein Gesamtvolumen von 500.000 Euro umfasst. Damit endet im Sommer nach neun Jahren die Zusammenarbeit der Füchse mit Kempa.

Von dem Wechsel erhoffen sich die Füchse neue Impulse. „Wir planen mit Hummel weitaus mehr als die klassische Ausrüstung, wir sind bewusst eine strategische Partnerschaft eingegangen, die uns auch in der Markenbildung weiterbringen wird“, sagte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning. Und Sportkoordinator Volker Zerbe ergänzte: „Für Sportvereine ist es auch ein Markenzeichen, wie man auftritt. Und wir treten als große Familie auf.“ Der neue Ausrüstervertrag gilt für den gesamten männlichen Leistungsbereich. Für die kommende Saison wird es ein Trikot geben, welches speziell auf die Füchse abgestimmt ist. „So ein Trikot hat Berlin noch nicht gesehen“, frohlockte Hummel-Deutschland-Geschäftsführer Jens Binek.