Eishockey

Eisbären kommen nach 3:6 in Augsburg schwer in Bedrängnis

Es läuft momentan vieles gegen den EHC Eisbären in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).

Das immer noch von großen Verletzungsproblemen geplagte Team des Deutschen Meisters verlor am Freitagabend trotz einer 2:1-Führung mit 3:6 (1:1, 2:3, 0:2) bei den Augsburger Panthern. Gleichzeitig gewannen die Iserlohn Roosters überraschend 4:1 (1:1, 1:0, 2:0) gegen die Krefeld Pinguine. Augsburg und Iserlohn sind die Hauptkonkurrenten der Berliner im Kampf um Tabellenplatz zehn, der noch zur Teilnahme am Pre-Play-off berechtigt. Der Titelverteidiger aus der Hauptstadt liegt nun nach Punkten gleichauf mit den Augsburgern auf dem neunten Rang. Aber die Iserlohner sind als Elfter auf zwei Zähler herangekommen.

Dabei hatte die Partie gut angefangen für den EHC. Nach Treffern von Darin Olver und Matthew Foy, jeweils auf Vorarbeit des Youngsters Sven Ziegler, lag er bei einem Gegentor von Thomas Trevelyan in der 23. Minute in Führung. Doch schon im zweiten Drittel zog Augsburg durch Ryan Bayda (28.), erneut Trevelyan (31.) und Adrian Grygiel (32.) vorbei. Zwar verkürzte Mark Bell (37.) auf 3:4, aber ein Tor von Ivan Ciernik (56.) in Augsburger Unterzahl brachte die Entscheidung zu Ungunsten der Gäste. Sekunden vor dem Spielende erhöhte Justin Forrest auf 6:3. Und am Sonntag beim Tabellenzweiten Kölner Haie ist in dieser Form auch nicht unbedingt ein Eisbären-Sieg zu erwarten.