Fußball

Unions Brandy kämpft bei Laktattest um den Anschluss

Das monotone Laufgeräusch auf der Tartanbahn wird nur von einem lauten Piepton unterbrochen, der in immer kürzeren Intervallen zu hören ist.

Nach einigen Runden wird jeweils Blut am Ohrläppchen abgenommen, bevor es wieder zurück auf die Bahn des Horst-Korber-Sportzentrums geht – der zweite Trainingstag des Jahres stand beim 1. FC Union ganz im Zeichen des Laktattests.

„Das gehört ja dazu. Umso mehr freuen wir uns, wenn es am Dienstag ins Trainingslager geht und wir richtig mit dem Ball arbeiten können“, sagte Torsten Mattuschka. Der Kapitän zählte bei dieser von Fußball-Profis nur wenig geliebten Laufeinheit zu jenen Spielern beim Berliner Fußball-Zweitligisten, die einen guten Eindruck hinterließen.

Ebenso wie Fabian Schönheim, der im neuen Jahr nach auskurierter Muskelverletzung neu angreifen will. „Ich will es dem Trainer so schwer wie möglich machen“, sagte der Innenverteidiger, der bis zu seiner Verletzung Ende November alle 16 Partien absolvierte. In den beiden letzten Spielen des Vorjahres in Bochum (4:0) und gegen Bielefeld (4:2) hatte Das Duo Mario Eggimann/Roberto Puncec jedoch gute Leistungen abgeliefert.

Nur Sören Brandy hatte beim Rundendrehen einige Schwierigkeiten. Der Mittelfeldspieler musste den Kontakt zu seinem „Vorläufer“ Mario Eggimann abreißen lassen. Dennoch absolvierte er wie alle anderen Akteure die komplette Einheit bis zum Ende durch.