Wintersport

Biathletin Gössner hofft trotz Schmerzen auf Olympia

Die durch einen Unfall im Frühling gehandicapte Biathletin Miriam Gössner ist weiter optimistisch, die Olympia-Norm doch noch zu schaffen.

„Kondition habe ich ja. Ich zweifle nicht an meiner Form. Es liegt wirklich nur am Schießen. Es tut halt weh beim Hinlegen. Dadurch, dass ich diesen Schmerz drin habe, liege ich falsch, und da kommt gleich mal ein Fehler“, sagte sie in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“.

Gössner hatte sich im Mai in Norwegen bei einer Fahrradtour mit ihrer Schwester vier Wirbel gebrochen. Seit dem Unfall lebt sie mit Schmerzen. „Aber ich bin zuversichtlich, dass es besser wird“, erzählte sie. Bislang ist Gössner weit weg von der geforderten Norm für die Olympischen Spiele in Sotschi mit einmal Platz acht oder zweimal Rang 15 im Weltcup. Vorher will die 23-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen, die den Team-Wettkampf am Sonnabend in der Schalke-Arena ausgelassen hat, bei den drei Weltcups in Oberhof, Ruhpolding und Antholz weiter angreifen.

In ihrer Abwesenheit gewannen Laura Dahlmeier und Florian Graf in Gelsenkirchen. Das Duo aus Partenkirchen und Eppenschlag gewann den mit 156.000 Euro dotierten Wettbewerb vor 40.000 Fans nach Massenstart und Verfolgung vor Olena Pydruschna und Andrej Derysemlja aus der Ukraine. Platz drei ging an die Slowenen Teja Gregorin/Jakov Fak. Andrea Henkel/Andreas Birnbacher (Großbreitenbach/Schleching) mussten sich im Zehnerfeld mit Rang acht begnügen.