Geschäftsjahr

Basketball-Liga erzielt erstmals mehr Umsatz als die Handball-Klubs

Die Basketball-Bundesliga (BBL) hat im Geschäftsjahr 2012/13 mit 86,6 Millionen Euro Gesamtumsatz einen Rekord aufgestellt und die Handball-Bundesliga (HBL) zum ersten Mal überholt.

Dies geht aus dem „Finanzreport deutscher Profisportligen“ hervor, der von der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte und der Hochschule Koblenz durchgeführt wurde. Die Fußball-Bundesliga und deren Zweite Liga wurden in der Studie wie gewohnt nicht berücksichtigt.

Die 3. Fußball-Liga liegt im Vergleich mit 121,9 Millionen Euro weiter vor der Deutschen Eishockey-Liga (DEL/91,1), dahinter folgen die BBL und die HBL (83,6). Gemeinsam wurde eine Steigerung von 10 Prozent erzielt, mit einem Umsatz von 384,0 Millionen Euro wurde der Rekord aus dem Vorjahr (350,1) noch einmal deutlich übertroffen.

„Dass wir erneut eine Bestmarke erreicht haben, ist Ausweis der exzellenten Arbeit der Klubs“, sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer: „Der Finanzreport unterstreicht unseren Kurs, der uns 2020 zur besten nationalen Basketball-Liga Europas reifen lassen soll.“