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Goepfert wieder auf dem Eis

Unfall Am Sonntag war das Leben von Bobby Goepfert in akuter Gefahr, 48 Stunden später stand der Torhüter der Düsseldorfer EG gegen den EHC München (2:1) schon wieder auf dem Eis: „Als Torhüter darf man keine Angst vor dem Puck haben.“ Im Rheinderby gegen Köln (2:3) war Goepfert in der 30. Minute von einem Schlagschuss am Kehlkopf getroffen worden.

Hilfe „Bobby ist umgefallen wie ein Stein, die Luftröhre ging direkt zu“, sagt Ersthelfer und Lebensretter, Dr. Ulf Blecker, der Mannschaftsarzt der DEG : „Es bestand akute Lebensgefahr.“ Die sofort verabreichten 200 mg Kortison, dem laut Blecker „hochpotentesten Mittel, das es gegen Schwellungen gibt“, retteten dem US-Torhüter das Leben.

Schutz Dass der Puck überhaupt die ungeschützte Stelle am Hals treffen konnte, daran trägt Goepfert eine gehörige Mitschuld. Er verzichtete stets auf den Kehlkopfschutz, der unterhalb des Torwart-Helms angebracht wird. „Ich habe ihn ausprobiert, aber er behindert meine Sicht. Deswegen habe ich darauf verzichtet“, sagt der Keeper. Künftig will er ihn tragen.