Eishockey

Bells erster Auswärtstreffer für die Eisbären ist gegen Köln zu wenig

Die Mini-Serie der Eisbären gegen DEL-Spitzenteams ist gegen die Kölner Haie gerissen.

Beim achtmaligen Deutschen Meister unterlag der Titelverteidiger mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1). Den vorausgegangenen Siegen gegen München (5:2) und Nürnberg (6:1) konnte kein dritter Erfolg auf dem angestrebten Weg in höhere Tabellenregionen hinzugefügt werden. Nach einem torlosen ersten Drittel sorgte Andreas Falk in Überzahl vor 8934 Zuschauern für die Führung der Haie (23.), die Marcel Ohmann ausbaute (32.). Die Eisbären gaben sich jedoch nicht geschlagen und kamen durch einen Überzahltreffer von Mark Bell (37.) zurück ins Spiel. Im Schlussabschnitt stellte Alexander Weiß (47.) den alten Abstand wieder her.

Erfreulich aus Eisbären-Sicht war das erste Auswärtstor ihres Zugangs Mark Bell. Der 33-jährige Kanadier, der auf eine Erfahrung aus 459 NHL-Spielen (87 Tore) zurückgreifen kann, ließ mit seinem Anschlusstreffer sogar kurzfristig Hoffnung aufkeimen. Doppelt erfreulich: Die Vorarbeit hatte der wiedergenesende Constantin Braun geleistet. Berlin bleibt nach der elften Niederlage im 22. Spiel Tabellenachter. Spitzenreiter Köln tat mit dem Sieg über den EHC etwas für die Heimbilanz. Bislang hatten die Haie nur sieben von elf Heimpartien gewonnen. Am Freitag können die Eisbären in der O2 World gegen die Augsburg Panther in erfolgreichere Fahrwasser zurückzukehren. Die Gäste hatten zuletzt personelle Probleme und verpflichteten mit Adrian Grygiel einen erfahrenen Spieler (674 DEL-Partien).