Degradiert

Ex-Kapitän Niemeyer bei Hertha unzufrieden

Hertha-Profi Peter Niemeyer hat erstmals zugegeben, wie sehr ihn der Verlust der Kapitänsbinde beim Berliner Fußball-Bundeslisten vor Saisonbeginn geschmerzt hat.

„Dass ich die Binde verlor, war ein Tiefschlag für mich“, erklärte der Defensivspieler am Montag dem „Kicker“ und fügte hinzu: „Ich wäre gern Kapitän geblieben.“ Niemeyer war von Trainer Jos Luhukay in der Sommerpause degradiert worden, weil er nicht mehr für die Stammelf der Hauptstädter gesetzt war. In dieser Bundesliga-Saison hat Niemeyer erst 122 Einsatz-Minuten von Luhukay bekommen und ist darüber frustriert. „Ich bin unzufrieden mit der Situation, das ist klar. Ich bin tief gefallen“, räumte er ein.

Dennoch wolle er Hertha in der Winterpause „zu Null Prozent“ verlassen. „Ich habe mir hier in den drei Jahren so viel aufgebaut, das schmeiße ich jetzt nach einer für mich schwierigen Hinrunde nicht weg. Ich habe nichts verbrochen. Ich bin der, der ich immer war“, sagte Niemeyer.