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Eisbären schwitzten im Urlaub

Rückblick Die Bilanz der zurückliegenden Spiele liest sich ähnlich. Mannheim hat sieben von zehn Partien gewonnen, die Eisbären sechs von zehn. In der Tabelle bestehen aber große Unterschiede: Die Adler sind Dritter, der EHC ist nur Zehnter. „Von Gefühl her ist es jetzt ein Neustart, aber wir wissen, dass das vor der Pause nicht doll war, was wir geleistet haben“, sagt EHC-Profi Frank Hördler und bezieht sich vor allem auf die ersten Saisonwochen.

Trainingseifer In der Länderspielpause waren nur überraschend wenige EHC-Spieler trotz einer Woche Urlaub unterwegs gewesen. Bis auf zwei Profis (Torhüter Rob Zepp und Verteidiger Casey Borer) blieben alle hier und gingen freiwillig aufs Eis. Hördler: „Ich habe das Gefühl, alle engagieren sich noch mehr und versuchen, dahin zu kommen, wo sie sein wollen. Das ist ein gutes Zeichen und besser, als wären alle am Strand gewesen.“

Konzentration Nach dem 0:8 im letzten Spiel vor der Pause in Wolfsburg fordert Trainer Jeff Tomlinson nun vor allem Konzentration: „Für uns ist es wichtig, dass jeder seinen Job macht und die Taktik, die wir wiederholt geübt haben, auch richtig umsetzt.“ Mit Jonas Schlenker zählt in den Topspielen gegen Mannheim und Nürnberg (Sonntag, 14.30 Uhr) ein Neuling aus dem EHC-Nachwuchs zum Kader. Er soll in der vierten Sturmreihe auflaufen.