Brasilien

Breno: „Ich habe im Gefängnis viel geweint“

Ex-Bayern-Profi Breno, 24, hat in einem Interview mit dem brasilianischen TV-Sender Globo über seine Zeit im Gefängnis gesprochen.

„Ich habe viel geweint, als ich die Briefe von meiner Frau ins Gefängnis bekommen habe und die Fotos der Kinder sah“, sagte der Brasilianer, der im Juli 2012 wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden war: „Ich ging auf die Toilette zum Weinen, damit mein Zellennachbar es nicht sah. Dort schaute ich dann in den Spiegel und es tat sehr weh. Aber ich wollte das alles nicht an meine Familie weitergeben.“ Seit August darf Breno als Freigänger täglich fünf Stunden aus dem Gefängnis, er arbeitet für seinen Ex-Verein Bayern München im Büro. „Ich hole Zeitungen, bringe Sachen zur Post. Wenn ich keine Büroarbeit habe, trainiere ich alleine“, sagte der Abwehrspieler. Ab dem 15. November darf er jedes Wochenende zu seiner Frau Renata, Sohn Pietro und den Stiefkindern Isabella und Flavio, für das Frühjahr hofft er wegen guter Führung auf die Freilassung. Er werde künftig „nichts Verrücktes machen“.