Basketaball

Alba wacht bei der Niederlage in Rom viel zu spät auf

Was für ein Auf und Ab für das Basketballteam von Alba Berlin.

Erst sah es im Eurocup bei Virtus Rom nach einem Debakel aus, als die Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic nach 26 Minuten mit 38:61 zurücklag. Dann kam Alba knapp vier Minuten vor Ende bis auf sieben Zähler heran (69:76) – aber am Ende stand dann doch ein 71:85 (25:44). Nach zwei Siegen war das die erste Niederlage im Eurocup. Beste Berliner Werfer waren Cliff Hammonds und Vojdan Stojanovski (beide 12 Punkte). „Wir haben Rom in der ersten Hälfte viel zu sehr ins Spiel kommen lassen“, bemängelte Sportdirektor Mithat Demirel.

Nach recht gutem Beginn ging bei Alba schnell kaum noch etwas: In der 15. Minute hieß es nach einer 5:17-Serie 15:30. Bereits neun Ballverluste (insgesamt 13) hatte sich Alba bis dahin geleistet, die Defensive war nicht aggressiv genug. Bis auf 21 Punkte (23:44) vergrößerte sich der Rückstand bis zur Pause.

Es schien danach vor nur 1731 Zuschauern im „Palazzetto dello Sport“ eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung gegen den italienischen Vize-Meister zu gehen. Was im dritten Viertel mit 24:24 auch gelang. Doch das Berliner Team zeigte Moral, Punkt für Punkt holte man im vierten Viertel auf, bis Hammonds zum 69:76 traf. Das war die Chance, das Spiel noch zu drehen. Aber nach dieser Aufholjagd erlahmten die Kräfte bei Alba. 2:9 Punkte in den verbleibenden Minuten ließen die Niederlage doch noch hoch ausfallen.