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Nürnberg feuert Trainer Wiesinger, Magath könnte folgen

Nach gerade einmal 287 Tagen war für Michael Wiesinger als Trainer des 1. FC Nürnberg auch schon wieder Schluss.

Der Fußball-Bundesligist zog nach dem 0:5-Debakel des Club gegen den Hamburger SV erwartungsgemäß die Notbremse und entließ den 40-Jährigen am Montagabend. „Es war eine sehr schwere Entscheidung, aber im Interesse des 1. FC Nürnberg sehen wir uns dazu gezwungen“, sagte Sportvorstand Martin Bader.

Seit dem Nachmittag hatten Vorstand und Aufsichtsrat der Franken getagt. Auch Co-Trainer Armin Reutershahn muss gehen, bis zur Vorstellung eines neuen Trainers wird der neunmalige deutsche Meister von U23-Coach Roger Prinzen betreut. „Uns ist es nicht leicht gefallen, Michael und Armin die Entscheidung mitzuteilen. Beide identifizieren sich vollauf mit dem Club und waren immer mit Leib und Seele dabei“, so Bader: „Leider haben die letzten Spiele gezeigt, dass kein kontinuierlicher Aufwärtstrend erkennbar ist.“

Ein Kandidat für die Nachfolge von Wiesinger soll Felix Magath sein. Der 60-Jährige, der in München wohnt, war 1997/98 schon einmal Trainer in Nürnberg. Im Umfeld fiel auch der Name des Schweizers Christian Gross. Wiesinger hatte den 1. FC Nürnberg am 24. Dezember 2012 nach dem überraschenden Wechsel von Dieter Hecking zum VfL Wolfsburg übernommen. Sein Vertrag war bis 2015 datiert.