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Rekordspiel im Leipziger Stadion

Rechenspiele Die Vorrunde der Deutschen Eishockey-Liga ist mit 52 Spielen extrem lang. Eisbären-Trainer Jeff Tomlinson hat sich daher eine eigene Herangehensweise überlegt. „Ich teile die Vorrunde in Segmente zu je fünf Spielen ein. Von denen müssen wir drei gewinnen, also neun Punkte holen“, erklärte der Kanadier. Das heißt nach bisher zwei Siegen und zwei Niederlagen nichts anderes, dass heute gegen Wolfsburg unbedingt ein Sieg her muss.

Oft auswärts Auf die Eisbären kommen schwere Wochen zu. Was aber in erster Linie am Spielplan liegt. „Wir haben ein schweres Startprogramm, müssen in den ersten zehn Spielen siebenmal auswärts antreten“, erklärte Tomlinson. Nach dem kommenden Wochenende mit den beiden Heimspielen gegen Wolfsburg und den Kölner Haien folgen Gastspiele in Düsseldorf, Schwenningen, Mannheim und Augsburg. „Wir wollen bis dahin 18 Punkte, denn so wären wir oben mit dabei.“

Rekord gefährdet Im Januar spielten die Eisbären im Nürnberger Fußballstadion vor 50.000 Zuschauern. Nun wollen die Eispiraten Crimmitschau aus der DEL2 am 11. Januar ein Freiluft-Spiel im Leipziger Fußballstadion gegen die Eislöwen Dresden veranstalten, um diesen Europarekord zu verbessern. Noch gestalten sich die Verhandlungen mit dem Stadionbetreiber als schwierig, weil der anschließend notwendige Austausch des Rasens im Winter zu Problemen führen könnte.